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Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

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vom Museum

Das Museum der Bayerischen Geschichte

Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg - Jahrespressekonferenz 2016

Augsburg / Regensburg. Im Jahr 2018 feiert Bayern zweihundert Jahre Verfas­sung des Königreichs und einhundert Jahre Freistaat. Im Kontext der beiden Jubi­läen wird in Regensburg am Donaumarkt das Museum der Bayerischen Ge­schichte eröffnen.

Die Marke Bayern steht im Mittelpunkt der künftigen Ausstellung

Das Haus der Bayerischen Geschichte konzipiert eine einzigartige Ausstellung, die den Weg Bayerns zum modernen Staat nachzeichnet. Was macht die Marke Bay­ern aus? Wie ist der Freistaat zu dem geworden, was er heute ist? Die Ausstellung  wird sich inmitten der historisch bedeutsamen Stadt Regensburg in einem Muse­umsbau abspielen, der die vielseitige Regensburger Stadtsilhouette widerspiegelt und moderne technische Standards für ein „Museum der Zukunft“ bietet. Eine be­sondere Rolle nimmt die Bavariathek ein: Sie ist die Erweiterung des Museums im virtuellen Raum, die multime­dial und innovativ Themen der bayerischen Ge­schichte erzählt und insbesondere Schulklassen die Möglichkeit bietet, eigene Produktionen – von klassischen Ausstellungen über Filme bis zu Apps – zu erstel­len. 

Geschichte weiß-blau - von 1800 bis heute

Die Zeitreise beginnt im Foyer:  Dort wird im Schauraum ein Gesamtüberblick über die Geschichte von den römischen Wurzeln bis 1800 erzählt, ausgehend von Monumenten der Stadt Regens­burg. Dieses multimediale 3D-Panorama wird öffentlich zugänglich sein. In der Dauerausstellung selbst wird es um die jüngere Vergangenheit gehen: Sie spannt den Bogen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Eine wichtige Rolle spielen die „großen Bilder“, die prägende historische Ereignisse und Phänomene an herausragenden Expo­naten auf Bühnen inszenieren. Themen, die für den Charakter Bayerns als typisch gelten, werden in eigenen „Kulturkabinetten“ gezeigt. Klischees werden hier mit der Realität konfrontiert und diskutiert.  

Insgesamt geht es um einen ganzheitlichen Ansatz der Geschichtspräsentation, die die großen Linien der Politik – auch im deutschen und europäischen Rahmen – neben wirtschaftlichen und kulturellen Erscheinungen beachtet und dabei die Men­schen aus allen sozialen Gruppen in den Vordergrund stellt. Zahlreiche Bürgerin­nen und Bürger beteiligen sich am Museum: seit 2012 konnten über 1.500 Erinne­rungsstücke gesammelt werden, die alle eine individuelle Geschichte ihrer Zeit erzählen. Diese Objekte werden in der Ausstellung oder medial aufbereitet in der Bavariathek Geschichte aus persönlichen Perspektiven erzählen. 

Bavariathek: Online-Portal und virtuelle Werkbank

Die Bavariathek macht das Museum fit für die multimediale Zukunft. Die histori­schen Bestände werden digitalisiert, in ein Medienarchiv aufgenommen und über ein eigenes Online-Portal öffentlich zugänglich gemacht. Gepaart mit Anwendungen zu bestimmten Themen der bayerischen Geschichte wird die Bavariathek insbeson­dere Schülern und Studenten, aber auch allen historisch Interessierten, zu Re­cherche- und Dokumentationszwecken zur Verfügung stehen. Mit der Universität Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden wurde 2016 eine Kooperation geschlossen, die zur modernen medialen Weiter­entwicklung des Projekts beitragen wird.  

Die Bavariathek ist nicht nur virtuell, sondern auch in Regensburg verortet: Neben dem Museum entstehen am Donaumarkt Medienräume mit technischer Ausstat­tung, die als Schulungszentrum dienen. Dort können Schulklassen ihr geschichtli­ches Wissen vertiefen und zugleich ihre Medienkompetenz  ausbauen. Im Mittel­punkt stehen der kritische Umgang mit Recherchetools, das Dokumentieren und Interpretieren historischer Quellen sowie das Erstellen eigener Medienerzeugnisse: Mit den Ergebnissen von Projektarbeiten können Schüler zum Beispiel virtuelle Ausstellungen produzieren oder eigene Apps, Filme, Podcasts oder Publikationen veröffentlichen.

Mehr Informationen zum Museum der Bayerischen Geschichte unter www.museum.bayern