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Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Die Bavariathek
des Museums

Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg

Mehr als ein Museum – die Bavariathek bringt die Geschichte Bayerns in den virtuellen Raum

Das Museum der Bayerischen Geschichte wird 2018 in Regensburg am Donaumarkt eröffnen: Die Ausstellung zeigt die Demokratiegeschichte Bayerns vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die Bavariathek trägt die damit zusammenhängende Themenvielfalt in den virtuellen Raum hinein. Sie ist die digitale Erweiterung des Museums, die mit Seminarräumen vor Ort als multimediale Werkbank innovative Möglichkeiten des Mitmachens und der Museumspädagogik bietet.

Die Bavariathek umfasst drei Bereiche, die das neue Museum fit machen für das 21. Jahrhundert: Ein Medienarchiv mit digitalisierten historischen Beständen - ein attraktives Onlineangebot mit verschiedenen interaktiven Anwendungen, das das Museum immer und überall zugänglich macht - und ein museums- und medienpädagogisches Programm, das interaktives Lernen fördert. Das Ziel ist, selbst kreativ zu werden, eigene Medienbeiträge zu erstellen, und damit am Museum mitzubauen. Audio-, Video- oder andere Ausspielergebnisse werden zum Teil im Online-Angebot und in der Dauerausstellung nachhaltig präsentiert und genutzt und können so andere Menschen begeistern. Im Nachbargebäude des Museums der Bayerischen Geschichte, der Bavariathek, stehen für interessierte Gruppen flexible Projekt- und Studioräume mit technischer Ausstattung vom Greenscreen über Schnittplätze bis zur Sprecherkabine bereit.

Virtuelle Werkbank statt Klassenzimmer

Die Beschäftigung mit Geschichte und historischen Quellen, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen gehören zu den Aufgaben der Bavariathek. Spannend ist das Angebot insbesondere für Schulklassen, die hier Medienkompetenz, den kritischen Umgang mit digitalen Recherchetools erlernen. Die eigene Lebenswelt wird reflektiert und und das geschichtliche Wissen vertieft. An der virtuellen Werkbank können Schülerinnen und Schüler im Rahmen von angeleiteten Projekten Apps, virtuelle Ausstellungen oder Videos erstellen und damit am Archiv der Zukunft mitarbeiten.

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